Bei Kommunen und Stadtverwaltungen werden immer mehr Datenbanken der bestehenden öffentlichen Einrichtungen und Grundstücke in der dritten Dimension benötigt. Um aus Gebäuden ohne aktuelle Bestandspläne, dreidimensionale Modelle zu erstellen, benötigt man umfangreiche Aufmaße.
Diese „As-Build“ Daten werden vom Laserscanner geliefert und durch eine Schnittstelle im CAD-Programm weiterbearbeitet. Aus den Modellen können aktuelle Bestandspläne, Schnitte und Ansichten generiert werden.
Da die Punktwolke als Datensatz vollständig archiviert wird, können aus dem Bestand zusätzliche Informationen wie Steckdosenplätze oder Beschädigungen am Gebäude ohne zusätzliche Vermessung jederzeit nach erfasst werden.
Der Vorteil gegenüber Tachymetern ist die Punktdichte: Werden hier gewöhnlich nur einzelne Punkte aufgemessen so wird beim Laserscanning das gesamte Objekt mit mehreren Millionen Punkten erfasst. Bei komplexen Modellierungen ist also eine höhere Genauigkeit garantiert.
Um die exakten Maße zur 3D Modellierung abgreifen zu können, wurden die hochgenauen Scanningpunkte herangezogen. Aus der Punktwolke werden die Wände, Türen, Fenster und auch komplizierte architektonische Objekte modelliert. Aus dem kompletten 3D Modell können letztendlich Grundrisse, Ansichten und Schnitte generiert und so in das CAFM eingepflegt werden.
Der Anspruch an die Genauigkeit des Modells, beziehungsweise der entwickelten Bestandspläne, liegt bei einer maximalen Abweichung von 10 Millimeter zu der Realität.